„Sichtbar machen, was im Stillen kämpft.“
es ist garnicht so einfach, den ersten satz zu schreiben. wie fängt man an, wenn man ein ganzes leben in ein paar zeilen packen will? vielleicht einfach ganz direkt: ich bin sebastian (im netz oft als mondkind unterwegs), baujahr 1977.
mein lebensweg war von beginn an alles andere als geradlinig. die ersten 16 jahre meines lebens waren von schweren traumatischen erlebnissen geprägt – erfahrungen, die tiefgreifende spuren in meiner seele hinterlassen haben. seit 2011 lebe ich aufgrund einer komplexen ptbs, angststörungen, dissoziatven anfällen und depressionen mit einer erwerbsminderungsrente. das sind begriffe, die viel gewicht mit sich bringen und meinen radius im leben oft einschränken.
doch ich habe gelernt: die gesundheit setzt mir grenzen, aber sie definiert nicht, wer ich als mensch bin.
rückzugsort im grünen 🌱 und der anker auf vier Pfoten 🐾
heute lebe ich in unserem haus kurz vor den toren hamburgs – nah genug an der stadt für die brise, aber weit genug draußen für die nötige ruhe. diese stille ist für mich kein luxus, sondern lebensnotwendig. mein alltag wird begleitet von zwei treuen seelen auf vier pfoten.
- apoll: mein ptbs-assistenzhund. seit bald acht jahren ist er mein fels in der brandung, mein schatten und mein anker. er ist weit mehr als ein haustier; er ist der brückenbauer, der mir hilft, wieder kleine schritte in die welt hinauszuwagen.
- tammy: meine katze und die heimliche chefin im haus. sie sorgt für die nötige portion gelassenheit (und eigensinn).
Warum ich diesen Blog schreibe
Ich möchte hier kein Blatt vor den Mund nehmen. Das Leben mit einer Traumafolgestörung ist oft ein mühsamer Tanz zwischen zwei Schritten vor und einem zurück.
Hier erzähle ich dir von:
- Meinem Alltag zwischen stille und Erschöpfung.
- Dem Leben mit Assistenzhund – was es wirklich bedeutet und wie es heilt.
- Den Momenten, in denen ich trotz allem das Lachen neu lerne.
- Dem Mut, den es braucht, mit einer unsichtbaren Behinderung seinen Platz in der Welt zu finden.
Ich teile meine Geschichte für mich, aber vor allem für dich. Damit du weißt: Auch wenn der Start im Dunkeln lag, darfst du dir dein eigenes Licht suchen.
Lass uns ein Stück gemeinsam gehen. Ich freue mich, dass du da bist!


