mondkind

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mein weg vom überleben zum leben🌱

Herzlich willkommen auf meinem Blog! Mein Name ist mondkind, und ich wurde 1977 geboren. Mein Leben war von Anfang an keinen geraden Weg; meine frühe Kindheit und Jugend, bis zu meinem 16. Lebensjahr, waren geprägt von traumatischen Erfahrungen, darunter sexueller, körperlicher und psychischer Missbrauch. Diese schweren Jahre haben tiefe Spuren in meiner Seele hinterlassen, die bis heute nachwirken. Im Jahr 2011 musste ich aufgrund der langfristigen Auswirkungen dieser Traumata – insbesondere einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) – eine schmerzhafte, aber notwendige Entscheidung treffen: Ich bin seitdem nicht mehr arbeitsfähig und beziehe eine

Mein Anker: Vier Pfoten und ein großes Herz 🐾

Nach vielen Jahren des Kampfes und der Isolation gab es einen Wendepunkt, der mein Leben grundlegend verändert hat: Mein PTBS-Assistenzhund.

Seit nunmehr sieben Jahren ist dieser wunderbare, loyale Partner an meiner Seite. Er ist mehr als nur ein Haustier; er ist mein Fels in der Brandung, mein Schatten und mein Anker. Durch ihn habe ich gelernt, wieder kleine Schritte in die Welt hinauszugehen. Er ermöglicht mir, am Leben teilzunehmen, wo vorher nur Angst und Rückzug waren. Er gibt mir die Stärke, mich meinen Ängsten zu stellen und das Leben nicht nur zu überleben, sondern wieder bewusst zu erleben.

Was dich hier erwartet

Dieser Blog ist mein persönlicher Raum, um über meinen Weg, meine Erfahrungen mit PTBS und chronischer Erkrankung, die unglaubliche Kraft der tiergestützten Therapie und das langsame, manchmal mühsame Wiederfinden von Freude und Normalität zu schreiben.

Ich teile hier offen und ehrlich:

Meine Gedanken zum Leben mit PTBS und Rente.

Die kleinen Erfolge und die großen Herausforderungen.

Einblicke in das Leben mit einem Assistenzhund.

Ich hoffe, dass meine Geschichte – auch wenn sie in Dunkelheit begann – anderen Mut machen kann, die sich auf einem ähnlichen Weg befinden. Denn am Ende geht es darum, trotz allem das Licht zu suchen und sich nicht unterkriegen zu lassen.

Schön, dass du hier bist!

Apoll: Mein Schutzengel auf vier Pfoten (und Teilzeit-Schatten)

Was genau ist eigentlich ein Assistenzhund? Kurz gesagt: Ein vierbeiniger Lebensretter, Therapeut und bester Freund in Personalunion. In meinem Fall ist das Apoll, ein Mix aus Labrador und Germanischem Bärenhund. Im April 2026 feiert er seinen 8. Geburtstag – er ist also offiziell ein „Anfangssenior“, auch wenn er das wahrscheinlich selbst ganz anders sieht.

Ein Job mit 24-Stunden-Bereitschaft

Apoll ist nicht einfach nur „da“, er arbeitet. Sein Dienstplan beginnt beim ersten Blinzeln am Morgen und endet erst, wenn wir beide tief schlafen. Zu seinen Spezialfähigkeiten gehören:

Frühwarnsystem: Er erkennt Anfälle, bevor ich sie selbst kommen sehe, und hilft mir dabei, sie entweder zu verhindern oder sicher zu beenden.

Albtraum-Jäger: Wenn mich nachts die schlechten Träume packen, stupst er mich wach und holt mich zurück in die Realität.

Einkaufs-Begleiter: Er navigiert mich durch den Alltagswahnsinn im Supermarkt Ehrlich gesagt: Ohne Apoll stünde ich heute nicht da, wo ich bin. Er ist mein Fels in der Brandung.

Das „Schatten-Da sein“

Aber Hand aufs Herz: Das Leben mit einem Profi-Begleiter kann auch mal anstrengend sein. Apoll hat das Konzept vom „Alleinsein“ nie gelernt – warum auch? Sein Job ist es schließlich, an mir zu kleben wie ein Kaugummi am Schuh. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr.

Selbst wenn er theoretisch überall Zutritt hat, gibt es diese seltenen Momente, in denen er mal nicht mitkann. Dann schaut er mich an, als hätte ich gerade das Hundefutter für immer gestrichen. Die Trennung fällt ihm sichtlich schwer – er nimmt seinen Job eben sehr ernst!

Feierabend im Hundeauslauf

Damit Apoll nicht vergisst, dass er neben seinem Fulltime-Job auch einfach nur Hund sein darf, fahren wir jeden Tag in den Hundeauslauf. Das ist sein absolutes Highlight! Dort trifft er seine Gang – meistens sind wir eine Truppe von 10 bis 15 Hunden.

Leider gehört zum Älterwerden auch dazu, dass man Abschied nehmen muss; zwei seiner Freunde mussten wir in den letzten acht Jahren schon ziehen lassen. Umso mehr genießen wir die Zeit mit der aktuellen Rasselbande.

Fazit: Auch wenn Apoll langsam in das Alter kommt, in dem man über eine Rentenversicherung nachdenken könnte, hoffe ich, dass dieser bärenstarke Labrador-Mix mir noch ganz viele Jahre als treuer Partner zur Seite steht.

die Privatsphäre des Halters respektieren

die Frage nach der Behinderung

eigentlich sollte man meinen, dass die Höflichkeit es einem gebietet, die Privatsphäre anderer, besonders fremder, zu respektieren. man fragt niemanden nach seiner Behinderung. wenn jemand mit einem gekennzeichneten Hund in einem Geschäft oder sonst im öffentlichen Raum ist, dann wird das schon so richtig sein.

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